Body and Soul


Schokocupcakes mit Himbeerbuttercreme

Amy Winehouse & Tony Bennett - Body and Soul
2,5 Stunden 12

Für den Schokoladenteig
115g Butter
60g Zartbitterschokolade
42g Kakaopulver
94g Mehl
½ TL Natron
1/3 TL Backpulver
2 Eier (Größe L)
100g Zucker
50g brauner Zucker
120ml Buttermilch

Für die Himbeerbuttercreme
200g pürierte Himbeeren
50g Milch
1 EL Zucker
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
250g Butter (zimmerwarm)
70g Puderzucker

Mein Backtag mit der lieben Laura hat zwei wundervolle Ergebnisse geliefert: eine kleine Schokoladentorte mit Vanillebuttercreme und fruchtigen Highlights aus Himbeerpüree, sowie hübsche Schokoladencupcakes mit einem Frosting aus pinker Himbeerbuttercreme. Die Torte präsentiert Laura euch Unter dem Pflaumenbaum und ich habe das Vergnügen, im Folgenden die Herstellung der Cupcakes zu beschreiben. Wir beide haben zum ersten Mal Cupcakes mit solch großen Rosenblüten verziert und ich muss sagen, dafür hat es wirklich gut funktioniert. Ihr könnt euch also ruhig trauen diesen Dekor selbst auszuprobieren, dass Ergebnis wird sowohl Körper als auch Seele erfreuen!

Wie so oft legen wir mit der Grundlage für das Frosting los. Das Grundprinzip ist wie bei meinem Rezept für Strawbeery White. Ich mag diese Art der Buttercreme und bisher ist sie mir auf diesem Wege auch immer gelungen. Also: als erstes wird der Himbeerpudding für die Buttercreme gekocht. Dafür brauchen wir 200g pürierte und passierte Himbeeren, die dann mit 50g Milch aufgefüllt und aufgekocht werden. Das Puddingpulver und der Esslöffel Zucker kommen in eine kleine Schüssel und werden (wie auch sonst beim Pudding kochen) mit ein paar Esslöffel der sich langsam erwärmenden Himbeermasse angerührt. Wenn das Frucht/Milchgemisch kocht, kommt das angerührte Puddingpulver hinzu und die Masse wird nochmals kurz aufgekocht. Das Ganze in eine Schüssel füllen, mit etwas Zucker bestreuen und mit Klarsichtfolie abgedeckt bei Zimmertemperatur abkühlen lassen (am besten über Nacht). Es bietet sich an, die Butter, die für die spätere Herstellung der Buttercreme gebraucht wird, am selben Ort zu lagern, damit beides die gleiche Temperatur bekommt.

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Während der Pudding abkühlt, widmen wir uns den Schokocupcakes. Dieses Rezept habe ich im Original von Sally’s Baking Addiction (das Frosting haben wir durch die Himbeerbuttercreme ersetzt und den Vanilleextrakt einfach weggelassen). Das Rezept musste natürlich erst mal in uns bekannte Mengenangaben umgerechnet werden, hat dann aber sehr gut funktioniert. Wir haben nur evtl. die Eier etwas sehr lange aufgeschlagen, weshalb sie nicht so „fudgy“ geworden sind wie sie bei Sally angepriesen werden. Beim nächsten Mal werde ich aber definitiv darauf achten. Die Zubereitung übersetzten wir wie folgt: Der Backofen wird auf 175°C vorgeheizt und Butter als auch Schokolade zusammen im Wasserbad geschmolzen (Sally macht das in der Mikrowelle, ich finde aber im Wasserbad hat man eine bessere Kontrolle über die Temperatur). Nun werden Kakao, Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermengt. Eier, Zucker und brauner Zucker werden in einer Schüssel kurz verrührt und dann die lauwarme Butter/Schokoladenmasse ebenfalls untergerührt. Nun kommen die Hälfte der Mehlmixtur hinzu und dann die Hälfte der Buttermilch. Nun wie gewohnt das restliche Mehl und die restliche Buttermilch hinzugeben. Alles darf nur kurz untergerührt werde, damit der Teig auch wirklich so „fudgy“ wird wie es ihm bestimmt ist. Nun wird die Schokomasse auf 12 Cupcakeförmchen verteilt und für 18 Minuten gebacken (Stäbchenprobe nicht vergessen!).

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Während die Küchlein abkühlen, geht es mit der Vollendung der Buttercreme weiter. Dazu werden Butter und Puderzucker cremig und weiß aufgeschlagen. Nun Löffel für Löffel den Himbeerpudding dazugeben, bis eine pinke und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Buttercreme für die Weiterverarbeitung noch zu weich sein, kann sie auch in den Kühlschrank. Man muss sie allerdings immer wieder durchrühren und rechtzeitig wieder aus dem Kühlschrank hinausholen, bevor sie zu fest wird. Laura und ich haben dann zum Verzieren der Cupcakes einen Spritzbeutel mit einer möglichst großen Rosenblatttülle verwendet. Wenn man es erstmal geschafft hat einen ordentlichen Mittelpunkt zu Spritzen, geht der Rest eigentlich wie von selbst. Ihr müsst einzelne Blätter dressieren, bis ihr den Rand des Cupcakes erreicht habt. Wir haben mal versucht ein paar Bilder vom Vorgang für euch zu machen, ihr findet aber auch einige Videotutorials im Netz. Ich werde diesen Dekor definitiv öfters machen, denn er ist wirklich schick und Übung macht ja bekanntlich den Meister.

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Die Zweifarbigkeit des Frostings auf einigen unserer Cupcakes kommt übrigens daher, dass wir noch etwas Buttercreme von der Torte übrig hatten und einfach mal probieren wollten, ob die Kombination aus beiden Cremes auch gut aussieht. Ich glaube wir waren beide recht begeistert vom Ergebnis und am Ende des Tages ziemlich hungrig auf etwas Salziges.

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